Κυριακή 3 Νοεμβρίου 2019

Keine einheitlichen Behandlungsleitlinien der diabetischen Ketoazidose

Neuropathie in der Diabetologie

Kritische Evaluation von Natriumchlorid 0,9% bei diabetischer Ketoazidose

Magazin

Magnetresonanzneurographie bei diabetogener Polyneuropathie

Zusammenfassung

Hintergrund

Klinische Studien zu Ursachen und Verlauf der diabetogenen Polyneuropathie sind aufgrund der eingeschränkten Durchführbarkeit elektrophysiologischer Untersuchungen und von Biopsien an proximalen Nerven limitiert. Die hochauflösende Magnetresonanzneurographie (MRN) ist ein nichtinvasives Verfahren, das die Darstellung proximaler und distaler Nerven gleichermaßen ermöglicht.

Fragestellung, Material und Methoden

Im vorliegenden Beitrag werden die Anwendung und Durchführung der MRN erläutert und aktuelle Ergebnisse derselben bei Patienten mit diabetogener Polyneuropathie zusammengefasst.

Ergebnisse

In aktuellen Studien zur MRN bei Patienten mit diabetogener Polyneuropathie wurde gezeigt, dass, anders als der klinische Verlauf der Erkrankung erwarten lassen würde, der maximale Nervenschaden proximal am N. ischiadicus in Höhe des Oberschenkels lokalisiert ist. Des Weiteren wurde festgestellt, dass sich die Schädigungsmuster des N. ischiadicus zwischen Patienten mit Typ-1- und solchen mit Typ-2-Diabetes unterscheiden und dass der dominierende Läsionstyp bei Typ-1-Diabetes mit erhöhten HbA1c-Werten (HbA1c: Glykohämoglobin Typ A1c), bei Typ-2-Diabetes dagegen mit einem niedrigen Serum-HDL- (HDL: „high density lipoprotein“) und erhöhten Triglyzeridspiegeln assoziiert ist.

Diskussion

Laut den Ergebnissen der MRN bei diabetogener Polyneuropathie spielt bei Typ-2-Diabetes neben der Hyperglykämie auch die Dyslipidämie eine zentrale Rolle in der Pathogenese neuropathischer Schäden. Dies ist von klinischer Relevanz, da bisher schlecht verstanden ist, warum Typ-1-Diabetes-Patienten mit diabetogener Polyneuropathie in Interventionsstudien von einer Normalisierung des Blutzuckerprofils profitierten, während dies bei Patienten mit Typ-2-Diabetes nicht der Fall war.

Kardioprotektive Effekte von Empagliflozin – unabhängig von Hypoglykämien

Evaluation einer Therapie mit dem Anti-CD 3 -Antikörper Teplizumab bei Verwandten von Typ-1-Diabetikern mit erhöhtem Erkrankungsrisiko

Chronische inflammatorische demyelinisierende Polyradikuloneuritis bei Diabetes

Zusammenfassung

Eine Polyneuropathie ist eine häufige Komplikation des Diabetes mellitus, doch können auch bei Diabetespatienten andere Polyneuropathieursachen vorliegen. Behandelbare entzündliche Polyneuropathien wie die CIDP („chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyradikuloneuropathie“) werden daher bei Menschen mit Diabetes oft spät diagnostiziert. Im vorliegenden Beitrag wird der Fall eines Patienten mit vorbestehender typischer diabetischer Polyneuropathie beschrieben, der im Verlauf eine schwere entzündliche Polyneuropathie entwickelte, die jedoch nach Diagnosestellung gut behandelbar war.

Mitteilungen des BDE

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